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Das Geheimnis einer entspannten Jahresplanung

Eine etwas andere Art den Terminkalender für 2019 zu füllen. Wir zäumen das Pferd von hinten auf. Für ein garantiert entspanntes und gelassenes Jahr 2019. Gleich reinhören. Dauert nicht lange und bringt enorm viel!

 

 

Das Geheimnis einer entspannten Jahresplanung

Eine etwas andere Art, um den Terminkalender zu füllen!
Dein Terminkalender für 2018 füllt sich rasend? Ganz ehrlich – ich bin schon bei Anfang 2019 angelangt. Mein Kalender ist voll und dennoch habe ich nicht das Gefühl, dass mir das Druck macht oder das es mir zu viel werden könnte. Ganz im Gegenteil! Ich freu mich auf ein fantastisches Jahr 2018 mit vielen wunderbaren Erlebnissen und neuen Erfahrungen. Wie das geht? Das verrate ich dir in den nächsten Zeilen. Wir zäumen das Pferd von hinten auf!

Es gibt ein Geheimnis dabei, wie du deinen Kalender füllen kannst, um garantiert Gelassenheit und Entspannung mit ins Jahr zu nehmen. Und zwar ist es das Wissen um die Wichtigkeit des Wechsels zwischen Spannung und Entspannung.

Umso mehr verpflichtende Aktivitäten anstehen, desto wichtiger sind Phasen der Erholung zwischendurch. Feierabend, Wochenende, Urlaub. Freie Zeit. Zeit zur Erholung. Damit das Gleichgewicht zwischen Spannung und Entspannung hergestellt ist. Natürlich erholt sich jeder von uns anders. Ob es Sport, Ausschlafen, Spielen oder Freunde treffen ist. Ganz egal. Es soll Zeit sein für das, was wirklich Spaß macht, was Familien nährt und stärkt.

Ich kenne die Zeiten in meinem Leben sehr gut, in denen Entspannungsphasen zu kurz kamen. Meine Kinder waren noch sehr klein, unser Institut gerade am Aufbau. Sobald die Kinder im Bett waren, saß ich bis tief in die Nacht am PC und baute unsere erste Homepage auf. Ich entwickelte die ersten Konzepte unserer Ausbildungen und beantwortete eine E-Mail nach der anderen. Zum Glück stillte ich während dieser Zeit noch. Ich war voll mit Prolaktin und konnte somit gut bis in die Nacht arbeiten. Das alles liebte ich. Ich liebte immer meine Arbeit! Dennoch legte ich keine Pausen ein. So wie ich es während dieser Phase machte, geht es eine Zeitlang gut. Doch dann braucht es wie gesagt Zeiten der Regeneration und Erholung.

Und so habe ich durch einige darauffolgende unangenehme Erlebnisse gelernt und mich viel mehr mit dem Thema Pausen auseinandergesetzt. Jetzt, viele viele Jahre danach, habe ich oft das Gefühl, umso weniger ich arbeite oder besser gesagt, umso mehr Pausen ich einlege, desto schneller erreiche ich mein Ziel. Desto mehr schaffe ich, im positiven Sinne!

Pausen

Wir können oft die verschiedenen Zeiten eines Tages oder Jahres nicht mehr erleben, weil wir permanent atemlos durchpowern. Jedoch geht es in der Pause nicht unbedingt darum die Geschwindigkeit zu bremsen, sondern darum zurückzufahren oder einfach nur darum langsam zu sein. Die Pause ist nicht „Nichts“ oder „Nichtstun“, sie ist etwas Eigenes und gehört zum Rhythmus des Lebens.

Pausen geben dem Leben Struktur und ordnen die Zeit. Wenn wir unsere Tätigkeit unterbrechen, uns erholen, zur Ruhe kommen und die Zeit genießen, die uns ganz zweckfrei zur Verfügung steht, schöpfen wir wieder neue Kraft für weitere Aktivitäten. Selbst zum Atmen gehört übrigens die Pause. Einen kleinen Moment zwischen dem Ausatmen und dem Einatmen. Atmen ist ein Naturgesetz unseres Lebens. So ist das Pausieren ebenfalls ein natürliches Element unserer Zeitgestaltung. Wenn wir keine natürlichen Pausen mehr bekommen, holt sich ihr Körper diese Pausen durch körperliche Symptome, Unfälle oder Erschöpfungszustände

Und so nimm die Pausen in deine Jahresplaung 2019 mit rein und du wirst sehen, du wirst nicht nur gelassener, sondern auch produktiver!

 

Jahresplanung: Trage zuerst deinen Urlaub in den Kalender ein!

Sicher nicht für jeden möglich, aber in Ansätzen umsetzbar. Dieser Tipp ist vor allem für Selbständige am ehesten umsetzbar und wahrscheinlich auch am wichtigsten. Ansonsten bleibt keine freie Erholungszeit im Jahr übrig! Ich z.B. arbeite zwischendurch sehr intensiv an meinen Projekten. Die Stunden zähle ich dabei nicht mit. Ist vielleicht auch besser so! Aber gerade dann ist es unerlässlich und jetzt kommt mein wichtigster Tipp: zuerst die freien Tage in den Kalender rot und fett einzuschreiben. Rund um deine Urlaubstage planst du dann deine weiteren Aktivitäten. Wenn du selbst über deine Urlaubstage bestimmen kannst, dann liegt es an dir, wie viele Wochen du einplanst. Ich weiß nicht in welchem Business du tätig bist und wieviel tatsächlich möglich ist. Dennoch: Zuerst Urlaub eintragen, dann alles Weitere um diese Urlaubstage planen. Nachdem ich drei Schulkinder habe und ich die freie Zeit mit meinen Kindern sehr genieße, orientiere ich mich bei meinen Urlaubstagen an den Ferien der Kinder. Ja genau, das sind ganz schön viele. Aber ich brauche diese freie Zeit, um mich dann wieder voll und ganz meiner Berufung hinzugeben! Ich love it!

 

Wochenplanung: Wochenende!

Das Wochenende wird nicht umsonst als Ende der Woche bezeichnet. Es sollte wirklich das Ende der Woche sein, an dem Zeit ist für das bleibt, was oft zu kurz kommt. Achte darauf, dass nicht zu viele Wochenenden mit Aktivitäten vollgepackt werden, die wieder mit Verpflichtungen oder Stress verbunden sind. Was dir Stress macht, kann ich von hier aus nicht sagen. Was den einen freut, bereitet dem anderen Unbehagen. Spür selbst nach, was dir guttut und dich nährt und stärkt. Was beim einen das lange Ausschlafen ist, ist beim anderen das Aufstehen vor dem Sonnenaufgang. Ich trage auf jeden Fall immer gleich zu Jahresbeginn viele Wochenenden ein, in denen wir machen, worauf wir gerade Lust haben. Diese Wochenenden sind heilig und werden auch nicht mit anderen Verpflichtungen vollgestopft. Bei mir steht dann ziemlich oft Schifahren am Kalender, Faulenzen oder an den See fahren.

Übrigens, wenn du am Wochenende arbeitest, warum auch immer, dann teile andere Tage unter der Woche ein, die stellvertretend für das Wochenende stehen.

 

Tagesplanung: Auch am Tag sind Pausen enorm wichtig!

Baue auch in deinen Tagesablauf ganz bewusst Phasen der Pausen ein. Ob du einige Abende in der Woche frei lässt oder am Abend zum Yoga gehst oder mit deinen Kindern einfach nur kuschelst, das liegt wieder an dir. Aber freie Phasen im Tagesablauf sind Nahrung für die Seele.

Und noch ein Tipp am Rande: Du darfst bei zu vielen Terminanfragen ruhig auch sagen: Da geht es leider nicht, zu diesem Zeitpunkt hab ich schon was vor. Was du vorhast, muss keiner wissen. Wenn zu diesem Termin in deinem Kalender steht: Faulenzen, Ausschlafen, Pause einlegen…dann ist es ja eben nicht „Nichtstun“, sondern es ist etwas „Eigenes“, das zum Leben einfach dazu gehört!

Somit wünsche ich dir ein kraftvolles Jahr 2019. Mit Phasen der Erholung, um gleichzeitig richtig durchstarten zu können!

Deine Tanja

 

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